{"id":1464,"date":"2016-06-30T16:01:08","date_gmt":"2016-06-30T14:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/?p=1464"},"modified":"2016-07-06T19:46:24","modified_gmt":"2016-07-06T17:46:24","slug":"rallye-tagebuch-3-hin-und-wieder-zurueck-russland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/?p=1464","title":{"rendered":"Rallye-Tagebuch 3 &#8211; Hin und wieder zur\u00fcck&#8230; Russland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Nach einer nicht ganz so langen Nacht im Auto\/Dachzelt packten wir unsere Sachen zusammen und verschafften uns noch eine \u00dcbersicht \u00fcber unsere Vorr\u00e4te und den Zollbestimmungen, nur um zu wissen was wir unter Umst\u00e4nden abgeben w\u00fcrden. Dann ging&#8217;s direkt los zur Grenze, die nur ein paar Kilometer von unserem Campingplatz entfernt lag. Dort reihten wir uns direkt in die Schlange hinter einigen anderen Rallye-Wagen ein, und brachten unsere P\u00e4sse zur Passkontrolle der Norwegischen Seite. Wir standen in etwa an sechster Stelle hinter der Schranke, \u00fcber die man ins Grenzgebiet und zur russischen Kontrolle kommt. Auch geschlagene drei Stunden sp\u00e4ter hatten wir uns keinen Millimeter vor oder zur\u00fcck bewegt. Somit stiegen nat\u00fcrlich auch die Diskussionen, auch mit anderen Teams, was da wohl auf uns zukommen w\u00fcrde. Als dann endlich mal etwas Bewegung in die Sache kam, erreichte uns auch eine Nachricht eines Teams, das bereits durch war: Keine Sorge, eigentlich kommt alles durch, nur ein \u00fcbertriebener Papierkrieg und jedes Rallyeauto muss komplett ausger\u00e4umt werden. Immerhin die Sorge etwas unserer Vorr\u00e4te nicht mitnehmen zu k\u00f6nnen, konnten wir abhaken. Nach insgesamt 4 Stunden hatten wir dann zumindest die erste Schranke passiert, wobei uns der norwegische Z\u00f6llner noch eindringlich darauf hinwies, das Auto nicht zu verlassen und keine Fotos zu machen.<\/p>\n<h1>Papierkram<\/h1>\n<p>Die Kontrollstation noch nicht ganz in Sicht, kam uns bereits der erste russische Zollbeamte entgegen und gab uns einen kleinen gefalteten Migrations-&#8222;Zettel&#8220; zum ausf\u00fcllen. Letztendlich mussten wir einfach nur Daten aus unserem Reisepass bzw. dem russischen Visum \u00fcbertragen, zweimal, denn es gab ein Formular zur Ein- sowie eines zur Ausreise, beide identisch und im Format des Reisepasses, sowie 4-sprachig beschriftet. So klein haben wir schon lang nicht mehr geschrieben. Welcher Grund sich dahinter verbirgt, erschlie\u00dft sich uns bis heute\u00a0nicht.<\/p>\n<p>Bereits an der Grenze waren die Englisch-Kenntnisse nur rudiment\u00e4r und auf wenige Worte beschr\u00e4nkt, insofern konnten wir uns beim Papierkrieg auf wenig Hilfe verlassen. Nachdem wir weiter vor gewunken wurden und nun im eher nach dem Chaosprinzip verteilten Autos vor der Kontrollstation anhielten, wurden wir angewiesen zur Passkontrolle zu gehen. Dort funktionierte wenigstens der Buschfunk unter den Rallye-Teams: Kaum im Geb\u00e4ude bekam man von den bereits anwesenden Teams die Info, dass die Fahrzeugbesitzer ein Zollformular ausf\u00fcllen sollten, und sogar eine Vorlage wurde weitergegeben. Sehr cool! Aber trotz all dieser Hilfen, blieb immer wieder was unklar, bzw war man sich nicht immer ganz im Klaren, was nun gefragt war, und wie genau es ausgef\u00fcllt werden musste. Nach der etwas langwierigen Passkontrolle konnten die Beifahrer direkt den Gr\u00fcnen Weg &#8222;Nichts zu verzollen&#8220; nehmen, w\u00e4hrend die Autobesitzer weiter Anstehen mussten, um das Auto korrekt zu verzollen. Aber auch die Beifahrer konnten nur direkt nach dem Ausgang auf die Fahrzeughalter warten, denn zu den Autos durfte man nun erstmal nicht mehr.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die H\u00e4lfte von uns sowie allen anderen Rallye Teams bereits drau\u00dfen wartete, ging es im Geb\u00e4ude nun an den echten Papier- und Detailkrieg. Das witzige: vor der Kontrolle gab es die Formulare nur in Russisch, Norwegisch oder Englisch, hier dann aber pl\u00f6tzlich auch in weiteren Sprachen, darunter auch Deutsch. Wobei man auch sagen muss, dass die deutsche Version nicht wirklich geholfen h\u00e4tte, war sie doch auf dem Niveau einer Google Translator \u00dcbersetzung. Viele Abgaben waren dem Z\u00f6llner zu ungenau und mussten korrigiert bzw. teilweise auch ganze Formulare komplett neu ausgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Nach dieser ellenlangen Prozedur durften wir dann endlich zur Kontrolle vorfahren und wie vorgewarnt das Auto nahezu komplett ausr\u00e4umen. Kommuniziert wurde dabei nur mit Handzeichen und kurzen englischen Schlagworten: &#8222;Open&#8220;, &#8222;Out&#8220;, &#8222;OK&#8220;. Witzig war auch, als er unser Bier fand: &#8222;Beer?&#8220;, &#8222;Yeah!&#8220;, &#8222;Ah ok!&#8220; Sogar unser Dachzelt mussten wir aufbauen, was aber dann doch eher ein gewisses Erstaunen hervorgerufen hat, statt \u00c4rger zu geben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1469\" src=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<h1>Russland und sein Ruf<\/h1>\n<p>Schlussendlich waren wir nach insgesamt nun 5 1\/2 Stunden tats\u00e4chlich in Russland angekommen und machten uns auf den direkten Weg nach Murmansk. Bereits in den ersten Kilometern muss man sagen, das Russland seinem Ruf irgendwo gerecht wurde. Uns erwartete erstmal eine gro\u00dfe Kilometerlange Baustelle, durch die man mittendurch f\u00e4hrt, direkt vorbei an den Maschinen und Bauarbeitern, wobei die nur sehr sp\u00e4rlich auf der Strecke verteilt waren. Zur\u00fcck auf dem Teer waren die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse zumindest etwas besser, auch wenn immer wieder tiefe Schlagl\u00f6cher zu finden waren. An allen Parkpl\u00e4tzen und auch sonst am Stra\u00dfenrand lag immer wieder M\u00fcll, teilweise aufgeh\u00e4uft und ohne dass sich jemand darum k\u00fcmmerte! Hier gab es \u00fcberall Wald im \u00dcberfluss und anscheinend wird deswegen wohl auch kaum Wert oder R\u00fccksicht darauf genommen. An der ersten Tankstelle hatten wir dann noch das Gl\u00fcck einen englisch sprechenden Russen anzutreffen, der f\u00fcr uns kurz \u00fcbersetzte und auch die lokalen Gepflogenheiten erkl\u00e4rte: es wird vor dem Tanken bezahlt, oder die Kreditkarte wird an der Kasse einbehalten und man darf dann tanken. Englischkenntnisse helfen einem im Russland sonst leider \u00fcberhaupt nichts!<\/p>\n<h1>Murmansk<\/h1>\n<p>Bereits von der Grenze ab befanden wir uns auf der einen Stra\u00dfe, E105, die quasi den Norden Russlands mit dem Rest verbindet und \u00fcber 1500 km direkt nach St. Petersburg f\u00fchrt. Bei Murmansk fuhren wir aber ab und schlugen den Weg Richtung Innenstadt ein. Je weiter wir in die Stadt kamen, desto schlimmer wurden die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse und umso gr\u00f6\u00dfer und tiefer die Schlagl\u00f6cher! Auch die Stadt selbst ist unserer Meinung nach wahrlich keine sch\u00f6ne Stadt, besteht sie doch gr\u00f6\u00dftenteils nur aus gro\u00dfen heruntergekommenen Beton-Wohnbl\u00f6cken, Industrie und dem Hafen. Also suchten wir uns kurzerhand nur einen Supermarkt um dann noch ein wenig Kilometer machen zu k\u00f6nnen. Und was wir f\u00fcr einen fanden. Vermutlich der gr\u00f6\u00dfte in dem wir je waren. Sage und schreibe 46 Kassen! Insofern gab&#8217;s auch wirklich alles was wir brauchten und wir konnten uns schnell wieder von der Stadt verabschieden. Also zur\u00fcck auf die E105 und Gas geben.<\/p>\n<h1>Campingplatz&#8230; Wo?<\/h1>\n<p>Der Kilometerz\u00e4hler lief wie frisch geschmiert und wir machten noch ordentlich Strecke um die sinnlose Wartezeit an der Grenze auszugleichen. Dabei hielten wir aber auch st\u00e4ndig nach einem Schild f\u00fcr einen Campingplatz Ausschau. Wir hatten noch an der Grenze geh\u00f6rt, dass es wohl nach Murmansk einen geben soll, den mehrere andere Teams anpeilten, und was gibt es besseres als gemeinsam mit anderen Teams zu campen. Nach einigen Stunden waren wir uns eigentlich sicher, dass wir es einfach \u00fcbersehen haben m\u00fcssten, allerdings gab es auch sonst nirgends eine M\u00f6glichkeit wild zu campen. Es gab nur die Stra\u00dfe und daneben dichten Wald, ohne jeglichen Weg oder etwas abgelegeneren Parkplatz, wirklich keine Chance die Stra\u00dfe zu verlassen. Dunkel wurde es zwar ja nicht, aber daf\u00fcr doch langsam aber sicher sp\u00e4t. Als wir schon versuchten uns mit dem Gedanken anzufreunden, direkt am Stra\u00dfenrand zu schlafen, kam dann endlich das erhoffte &#8222;Zelt-Schild&#8220;. Rechts ab, 100m&#8230; Geblinkt, abgebogen und einem schlechten Feldweg gefolgt. 100 Meter waren l\u00e4ngst vorbei, aber wir wollten nicht aufgeben und wurden nach einer beinahe kompletten Offroad Fahrt doch noch belohnt: hier lag mitten im Wald ein idyllischer See und auch der angek\u00fcndigte Campingplatz. Zwischen den B\u00e4umen standen sogar H\u00fctten zum mieten und nat\u00fcrlich gab es auch (wenn auch nicht die ebensten) Stellpl\u00e4tze. Und da es eh der einzige Campingplatz in der Gegend war, trafen wir hier doch relativ viele andere Teams, mit denen wir bei ein paar Bierchen die ein oder andere Erfahrung austauschten, bevor wir uns schlafen legten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1471\" src=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-2.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<h1>Ein Tag nur Fahren<\/h1>\n<p>Der Zeitverlust an der Grenze war leider noch nicht komplett wieder aufgeholt, also hie\u00df es mal wieder: das Gas ist rechts und weiter die E105 runter Richtung S\u00fcden. Vorteilhaft dabei war, dass aufgrund des riesigen ungenutzten Landes die Stra\u00dfes nahezu kerzengerade gebaut ist. Das nimmt beinahe amerikanische Verh\u00e4ltnisse an, so dass die Stra\u00dfe wortw\u00f6rtlich bis zum Horizont gerade verl\u00e4uft. Vorbei an Petrozavodsk wollten wir heute endlich die verlorene Zeit aufholen und uns evtl sogar einen kleinen Vorsprung verschaffen, um etwas mehr Zeit f\u00fcr St. Petersburg zu haben. Somit ging es so weit und so nah wie m\u00f6glich noch an das Venedig des Nordens heran. Witzigerweise trafen wir am Stra\u00dfenrand auf ein paar Teams, und suchten uns dann gemeinsam einen sch\u00f6nen Platz zum wild campen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-4.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1473\" src=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-4.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<h1>St. Petersburg<\/h1>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen machten wir uns dann zeitig auf den Weg und peilten das Zentrum der n\u00f6rdlichsten Metropole der Welt an. Dort erwartete uns leider str\u00f6mender Regen und, noch viel schlimmer, dichtestes Verkehrschaos! Wir schlichen quasi im Schritttempo durch die Stra\u00dfen, immer Richtung Zentrum, und wurden regelm\u00e4\u00dfig von Fu\u00dfg\u00e4ngern &#8222;\u00fcberholt&#8220;. In ganz Russland hatten wir bisher immer zweisprachige Beschilderung, also zumindest was die Schrift betrifft. In St. Petersburg dagegen war alles ausschlie\u00dflich in kyrillisch beschriftet! Das machte nat\u00fcrlich auch die Orientierung in diesem Chaos nicht leichter. Irgendwie kamen wir aber tats\u00e4chlich ins Zentrum und passierten einige Sehensw\u00fcrdigkeiten. Trotzdem kostete uns das alles viel Nerven und Benzin, so dass die Besatzung unseres Komb\u00fcsenwagens doch langsam zu schwitzen anfing (das Auto bekam beim letzten Tanken ein paar Liter weniger ab). Zumindest diesen Stress konnten wir an einer Tankstelle aus der Welt schaffen. Die Aufgabe aus dem Roadbook gab au\u00dferdem noch vor, einen bestimmten Beachclub in St. Petersburg zu finden um dort gegen ein Codewort (&#8222;Russian Viking&#8220;) eine Botschaft zu erhalten. Mit der Adressangabe fanden wir den Club auch und g\u00f6nnten uns noch einen kleinen Marsch durch die Stra\u00dfen mit einer kleinen Fastfood-St\u00e4rkung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-5.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1474\" src=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-5.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beim Essen beschlossen wir dann, nicht wie vom Roadbook geplant die Nacht in St. Petersburg zu verbringen, sondern noch heute Abend\/Nacht die Grenze zu \u00fcberqueren. Laut Roadbook w\u00e4re das erst ab dem n\u00e4chsten Tag vorgesehen, aber wir hatten ja bereits negative Erfahrungen mit dem Grenz\u00fcbertritt nach Russland. Also zur\u00fcck zu den Autos und ab Richtung EU! Auf dem Weg nach drau\u00dfen lie\u00dfen wir das Verkehrschaos bald hinter uns und flogen im Tiefflug zum Grenz\u00fcbergang nach Estland, wo wir uns in eine bereits l\u00e4ngere Autoschlange einreihten. Wir stellten uns schon auf eine lange Nacht in dieser Schlange ein, aber nach einer knappen Stunde kam richtig Bewegung in die Sache und wir kamen tats\u00e4chlich relativ z\u00fcgig dran. Nat\u00fcrlich gab es wieder einiges an B\u00fcrokratie, aber dieses Mal wurden nur die bereits ausgef\u00fcllten Formulare gepr\u00fcft bzw. einbehalten, das Auto nochmal sporadisch durchgecheckt und dann hatten wir die Russische F\u00f6deration auch wieder verlassen! Schon die Grenzkontrolle Estlands strahlte f\u00f6rmlich EU aus. Alles mit High Tech geregelt, z\u00fcgige Kontrollen und freundlicheren Zollbeamten (bei der russischen Kontrolle wurde man eher unfreundlich und genervt angeschnauzt). Als wir mal wieder unsere Dachzelte \u00f6ffnen sollten gab es freudiges Staunen und sogar Gekicher unter den Z\u00f6llnern. Direkt danach durften wir dann auch endlich zur\u00fcck in die EU.<\/p>\n<h1>Endlich? Ja endlich!<\/h1>\n<p>Auch wenn wir nicht direkt negative Erfahrungen gemacht haben, so hatten wir doch durchgehend ein komisches Gef\u00fchl, welches vermutlich allein durch die zwei intensiven Grenzkontrollen, die sich mehr nach Schikane als nach berechtigten Kontrollen anf\u00fchlten, verursacht wurde. Das Hintergrundwissen \u00fcber die Staatsform und die Gepflogenheiten tat nat\u00fcrlich sein \u00fcbriges. Andererseits k\u00f6nnen wir aber nichts negatives \u00fcber die Einwohner sagen, auf dem Campingplatz wurden wir beispielsweise freundlichst und mit offenen Armen empfangen. Trotzdem waren wir irgendwie alle erleichtert wieder in der EU angekommen zu sein. Auch wenn Estland noch weit weg von Deutschland ist, es war ein kleines Heimatgef\u00fchl dabei!<\/p>\n<p>Trotz der fast schon schnellen Grenzabwicklung, war es mittlerweile doch etwas sp\u00e4t geworden und so wollten wir uns kurz nach der Grenze einen Campingplatz suchen. Beim ersten Schild das uns entgegen kam bogen wir ab und mussten den gut versteckten Platz mal wieder intensiver suchen. Vor allem wird es hier ja auch wieder dunkel!<\/p>\n<p>\u00dcber einen Feldweg erreichten wir dann den unheimlich urigen Campingplatz, an dem f\u00fcr uns auch extra noch ein Feuer im Freien sowie in einer kleinen Pyramiden-f\u00f6rmigen H\u00fctte gemacht wurde. Mit ein paar Bier lie\u00dfen wir den Tag ums Feuer dann gem\u00fctlich ausklingen. Ein nettes Detail: Beim Klo auf dem Campingplatz handelt es sich ebenso um eine Pyramidenkonstruktion, unter der sich ein sch\u00f6n hergerichtetes altes Plumpsklo befand, daf\u00fcr mit echter WC-Brille und LED Beleuchtung \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-6.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1475\" src=\"http:\/\/www.bavarian-pathfinders.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/image-6.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dank der n\u00e4chtlichen Grenz\u00fcberquerung hatten wir f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ein lockeres Tagesprogramm, weswegen wir uns bewusst mal das Einstellen einer Weckzeit sparen und uns etwas erholen k\u00f6nnen. \u00dcber das Baltikum, Polen und die Zieleinfahrt berichten wir dann im n\u00e4chsten Teil unseres Tagebuch&#8217;s!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer nicht ganz so langen Nacht im Auto\/Dachzelt packten wir unsere Sachen zusammen und verschafften uns noch eine \u00dcbersicht \u00fcber unsere Vorr\u00e4te und den Zollbestimmungen, nur um zu wissen was wir unter Umst\u00e4nden abgeben w\u00fcrden. 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